Die Endzeitrede Jesu Christi vor 2000 Jahren

Was ist bereits geschehen und was wird noch geschehen?

Der Text in der Bibel startet in dem Tempel von Jerusalem:

„Und Jesus ging aus dem Tempel fort und seine Jünger traten zu ihm und zeigten ihm die Gebäude des Tempels. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.“

Matthäus 24, 1 -2 nach der Bibelübersetzung Luther 2017

Der Jerusalemer Tempel befand sich auf dem Tempelberg in Jerusalem und war ein massiver Bau. Wie soll der Tempel so schnell zerstört werden?

Dann passierte es wie Jesus es vorhergesagt hat. 70 n. Chr. wurde der Tempel von Jerusalem durch römische Truppen unter der Herrschaft Titus zerstört. Es blieb sogar kein Stein auf dem anderen genau wie Jesus prophezeit hat, weil die Römer jeden Stein angehoben haben, weil durch den Brand geschmolzenes Gold zwischen den Steinen befand. Alles was Jesus sagt ist wahr, weil er die Wahrheit ist.

Jetzt wird es wirklich aufregend, weil die Prophezeiungen von Jesus wahr sind. Was wird weiter geschehen?

„Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen. Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn es muss geschehen. Aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. Das alles aber ist der Anfang der Wehen. Dann werden sie euch der Bedrängnis überantworten und euch töten. Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern. Dann werden viele zu Fall kommen und werden sich untereinander verraten und sich untereinander hassen. Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Missachtung des Gesetzes überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig. Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“

Matthäus 24, 3 – 14 nach der Bibelübersetzung Luther 2017

Dieser Abschnitt wird wird auch unter dem Thema „Vorzeichen des Endes der Erde“ gestellt, weil die meisten Zeichen, die hier genannt werden erst das Anfang ist. Welche Zeichen sind das, die der Herr Jesus hier erwähnt?

Anfang der Wehen:

  • Verführungen
  • Krieg und Kriegsgeschrei
  • Hungersnöte
  • Erdbeben

Danach folgen diese Ereignisse:

  • Dann werden sie euch der Bedrängnis überantworten und töten
  • Dann werden viele zu Fall kommen und werden sich untereinander verraten und sich untereinander hassen
  • Es werden sich viele falsche Propheten erheben und viele verführen
  • Und weil die Missachtung des Gesetzes überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten

Die nachfolgende Übersicht zeigt eine grobe zeitliche Einordnung dieser Ereignisse, weil viele dieser Dinge bereits passiert sind.

Die Geschichte zeigt uns die Katastrophen, wie es Jesus prophezeit hat. Nachfolgend werden auszugsweise Ereignisse erwähnt:

Erbeben:

  • 1923 – Japan: 150.000 Tote
  • 1927 – China: 41.000 Tote
  • 1970 – Peru: 66.000 Tote
  • 1976 – China: 800.000 Tote
  • 1990 – Iran: 50.000 Tote
  • 2003 – Iran: 41.000 Tote
  • 2008 – China: 80.000 Tote
  • 2010 – Haiti: 316.000 Tote

Im 20. Jahrhundert starben mehr als 2,3 Millionen Menschen in ca. 140 Erdbeben

Hungersnöte

  • 1896 – 1897 und 1899 – 1902 Indien: 100 Millionen Betroffenen und bis zu 11 Millionen Tote
  • 1891 – 1992: Russland: ca. 2 Millionen Tote

Im 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Hungersnöte. 8 Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen des Hungers. 1 Milliarde Menschen leiden an chronischen Hunger.

Kriege:

  • 1914 – 1918: der erste Weltkrieg ca. 17 Millionen Tote
  • 1939 – 1945: der zweite Weltkrieg ca. 50 – 70 Millionen Tote

Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei hören, aber das ist noch nicht das Ende.

Neben diesen Katastrophen gab es aber viele Versuchungen, so dass viele Menschen vom christlichen Glauben abgekommen sind und sich anderen Religionen verschrieben haben.

Nach diesen Anfängen spricht Jesus davon, dass viele Christen getötet werden. Die weltweite Verfolgung hat in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen. Die Zahl der Länder, die Christen verfolgen und töten nimmt immer mehr zu. Dann werden aber auch viele Christen schwach werden und zu Fall kommen. Darüber hinaus wird die Versuchung durch falsche Propheten weiter zunehmen.

Die nächste Phase führt zu weiteren Missachtung der Gebote Gottes und es werden immer mehr Gesetze in den Ländern erlassen, die diametral gegen Gott stehen. Das führt dazu, dass die Menschen immer mehr nur an sich denken und die Liebe bei ihnen erkalten wird.

Zu unserem Trost wird trotz dieser schlimmen Ereignisse das Evangelium von Jesus weltweit weiter gepredigt werden, sodass Menschen an Jesus festhalten und dadurch gerettet werden und sie eines Tages in das himmlische Reich von Jesu aufgenommen werden.

Jesus setzt mit seiner Endzeitrede fort:

„Wenn ihr nun sehen werdet den Gräuel der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) – wer das liest, der merke auf! –, alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen. Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt. Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus!, oder: Da!, so sollt ihr’s nicht glauben. Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. Siehe, ich habe es euch vorausgesagt. Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht. Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein. Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.“

Matthäus 24, 15 – 28 nach der Bibelübersetzung Luther 2017

Nach dem Ende der ersten Phase der Trübsal beginnt die große Drangsal oder die große Trübsal, wo der Antichrist auf die Bühne tritt, der Gegenspieler Jesu. Diese Zeit wird so furchtbar sein, wie es die Erde noch nie erlebt hat. Deshalb wird diese Zeit auch verkürzt, damit Menschen auch in dieser Zeit errettet werden können. Am Ende dieser Zeit wird Jesus wieder auf die Erde kommen. Das wird ein weltumspannende Ereignis sein, dass jeder sehen kann, denn es sieht aus wie ein Blitz, der vom Osten bis zum Westen leuchtet.

Die Wiederkunft Jesu wir im nachfolgenden Text der Endzeitrede Jesu beschrieben:

„Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Stämme der Erde und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.“

Matthäus 24, 29 – 31 nach der Bibelübersetzung Luther 2017

Bei Jesu Wiederkunft kommt das Universum ins wanken. Die Sonne verfinstert sich. Sterne fallen vom Himmel. Die Wiederkunft Jesu wird niemand übersehen. Es wird ein dramatische Ereignis, wo alle die nicht an Jesus glauben, sich fürchten und wehklagen werden. Alle Menschen, die an Jesus glauben dürfen sich freuen endlich Jesus zu sehen. Sie werden von Engeln zu Jesus gebracht. Was für eine Freude! Der Gegenspieler Jesu, der Antichrist, hat keine Chance. Jesus ist der Sieger für immer und ewig. Wird danken dir !

Jesus gibt zum Abschluss seiner Endzeitrede einige Hinweise, worauf wir achten sollen:

„An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Ebenso auch: Wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen. Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird es sein beim Kommen des Menschensohns. Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin –, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns. Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben. Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint.
Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über sein Gesinde gesetzt hat, dass er ihnen zur rechten Zeit Speise gebe? Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. Wenn aber der böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, und fängt an, seine Mitknechte zu schlagen, isst und trinkt mit den Betrunkenen, dann wird der Herr dieses Knechts kommen an einem Tage, an dem er’s nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und er wird ihn in Stücke hauen lassen und ihm seinen Platz geben bei den Heuchlern; da wird sein Heulen und Zähneklappern.“

Matthäus 24, 32 – 51 nach der Bibelübersetzung Luther 2017

Himmel und Erde werden vergehen, aber Jesu Worte werden nicht vergehen. Wie dankbar dürfen wir dafür sein. Wir wollen auf Jesu Wiederkunft warten und auf Jesus vertrauen. Dann brauchen wir auch keine Angst zu haben. Bitte vertrauen Sie auch auf Jesus, der sein Leben für Sie hingegeben hat, der Sie liebt und der Sie in sein herrliches Reich mitnehmen will. Diese Aussicht auf das ewige Leben und diesen Frieden, den nur Jesus schenken kann, wird Ihnen schon heute helfen.