Jesus will Sie retten Jesus wants to save you
           Jesus will Sie retten        Jesus wants to save you

Krankheit und Jesus                                                 Warum können wir als Christen auch krank werden?

 

1) Warum gibt es Krankheiten?

 

Im 1. Korinther 15, 20 - 26 steht:
"Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung von den Toten. Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angehören; danach das Ende, wenn er das Reich Gottes, dem Vater übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat. Denn er muss herrschen, bis Gott ihn, alle Feinde unter seine Füße legt. Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod"

 

An dieser Bibelstelle wird noch mal verdeutlich, dass durch einen Menschen Adam der Tod durch die Sünde in die Welt kam. Aber auch durch einen Menschen, Jesus Christus, kam die Auferstehung von den Toten und durch ihn werden alle lebendig gemacht. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass der letzte Feind, der vernichtet wird, der Tod ist. Das wird erst am Ende geschehen und noch nicht jetzt. D.h., dass wir uns immer noch mit Krankheiten rumschlagen müssen bzw. auch noch sterben müssen.

 

Als gläubige Christen lebt Christus durch den Heiligen Geist in uns und wir leben in ihm. Nichts in unserem Leben wird mehr dem Zufall überlassen. Die innigste und tiefste Verbindung besteht zu Jesus. Alles was in unserem Leben geschieht ist unter seiner Kontrolle. Auch wenn wir krank werden, trifft uns nicht ein Schicksal, sondern alles geschieht, weil es geschehen soll. Was können die Gründe sein, dass wir als gläubige Christen krank werden. Ich möchte einige Gründe nennen:

 

2a.) Wir werden krank, weil uns Jesus züchtigen will

Hebräer 12, 5 - 7 und 9 sowie 11
"und habt bereits den Trost vergessen, der zu euch redet wie zu seinen Kindern (Sprüche 3,11.12): Mein Sohn, achte nicht gering die Erziehung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt. Es dient zu eurer Erziehung, wenn ihr dulden müsst. Wie mit seinen Kindern geht Gott mit euch um; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?
......
Wenn unsre leiblichen Väter uns gezüchtigt haben und wir sie doch
geachtet haben, sollten wir uns dann nicht viel mehr unterordnen dem
geistlichen Vater, damit wir leben?
.....
Jede Züchtigung aber, wenn sie da ist, scheint uns nicht Freude, sondern Leid zu sein; danach aber bringt sie als Frucht denen, die dadurch geübt sind, Frieden und Gerechtigkeit."

 

Die Beziehung zu Gott ist die Beziehung wie zu einem Vater. Wir sind seine Kinder und werden auch deshalb erzogen. Die Erziehung soll uns im Glauben weiterbringen. Sie soll uns zu Jesus näher bringen. Sie soll uns die Prioritäten in unserem Leben neu ordnen. Sie soll uns von falschen Wegen abbringen. Erziehung kann auch in Form einer Krankheit erfolgen. Durch die Krankheit werden wir aus dem Alltag herausgerissen. Wir haben in der Regel mehr Zeit zum Nachdenken. Wir müssen Geduld üben. Bitten Sie Jesus darum, dass er Ihnen zeigt, was er ihnen durch diese Krankheit klar machen will.

 

2b.) Wir werden krank, weil unser Glaube wachsen soll und wir ein Wunder erleben sollen

Matthäus 14,14
"Und Jesus stieg aus und sah die große Menge; und sie jammerten ihn, und er heilte ihre Kranken"



Ist es nicht wunderbar, dass Jesus auch Gefühle zeigt. Ist es nicht wunderbar, dass er sich in unsere Situation hineinversetzen kann. Jesus hat selber gelitten, ist gefoltert worden und starb am Kreuz von Golgatha. Er weiß was leiden bedeutet. Und er kann heilen. Bitten Sie ihn darum (siehe auch 3.). Er kann Ihnen auch ein Wunder schenken. Das Wunder kann die vollständige Heilung von der Krankheit bedeuten oder auch ein tiefes Erlebnis mit Jesus sein. Die Heilung oder das Wunder geschieht aber zur Ehre Jesu! Hierzu möchte ich Ihnen ein Beispiel aus meinem Leben erzählen:

 

Während einer Autofahrt an einem Samstag begannen bei mir stärkere Schmerzen. Ich sah keine andere Wahl als mich in die Notaufnahme eines Krankenhauses zu begeben. Dort untersuchten sie mich und sagten zu mir, dass sie mich sofort operieren müssen. Ich bekam erst mal einen gehörigen Schreck. Die üblichen Vorbereitungen wurden getroffen und schließlich lag ich nackt und frierend auf dem Operationstisch. Eine Betäubung habe ich noch nicht erhalten. Der Arzt sagte zu mir: "Jetzt müssen sie ganz tapfer sein, es wird gleich heftig schmerzhaft!" In diesem Moment kam mir das Wort aus der Offenbarung in den Sinn: „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein" und es zog eine Wärme und die Liebe Jesu in meinem Körper. Ich war glücklich. Von den angekündigten Schmerzen habe ich nichts gespürt. Was für ein Trost war das für mich, dass der Herr in Grenzsituationen des Lebens so nah sein kann. Das lässt mich hoffen, dass bei zukünftigen Ereignissen, der Herr wieder so nah sein wird.

 

2c.) Wir werden krank, weil wir Kranke von Jesus erzählen sollen

Es gibt auch Situationen, wo Jesus uns ins Krankenhaus schickt, weil wir eine Aufgabe mitbekommen. Wir sollen anderen Kranken von Jesus erzählen. Gerade in der Krankheit sind die Menschen offener für Jesus. Auch hierzu möchte ich Ihnen ein Beispiel aus meinem Leben erzählen:

 

Es war wieder soweit, dass ich ins Krankenhaus für eine ambulante Behandlung kam. Nach der Behandlung sagte der Arzt, dass ich noch eine Nacht im Krankenhaus bleiben sollte, obwohl dafür eigentlich keine Notwendigkeit bestand. Verwundert wurde ich in die Station verlegt. Aber dann wurde mir klar, warum das passierte. Jesus wollte, dass ich meinem Nachbarn auf der Station etwas von ihm erzählen sollte. Neben mir lag ein Krebspatient, der eine schwere Operation hinter sich hatte. Ich erzählte ihm von Jesus.

 

Nutzen Sie solche Gelegenheiten und bekennen Sie Ihren Glauben. Auch die anderen Menschen sehnen sich nach dem ewigen Wort und nach der Hilfe Jesu.

 

2d.) Wir werden krank, weil Jesus unser Vertrauen prüfen will

Unser Glaube wird auch durch Krankheiten auf den Prüfstand gestellt. Vertrauen wir auch in der Krankheit Jesus? Oder rebellieren wir, klagen wir Gott an? Jesus prüft unser Herz, ob wir unsere ganze Hoffnung auf Jesus setzen

 

(siehe auch => 3.) Wie verhalte wir uns als gläubige Christen in der Krankheit)

 

 

2e.) Wir werden krank, weil wir das Abendmahl nicht erst nehmen 

1. Korinther 11, 26 - 30:
"Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn,  bis er kommt. Wer nun unwürdig von dem Brot isst oder aus dem Kelch des Herrn  trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn. Der Mensch prüfe  aber sich selbst, und so esse er von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch.  Denn wer so isst und trinkt, dass er den Leib des Herrn nicht achtet, der isst und trinkt sich selber zum Gericht. Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und nicht wenige sind entschlafen."

 

Das ist ein sehr ernstes Wort. Das Abendmahl geschieht zum Gedenken an Jesu Leiden und Sterben bis er wiederkommt. Das Abendmahl kann nicht nebenbei und auch nicht als Ungläubiger eingenommen werden. Das Abendmahl soll auch nicht genommen werden, wenn wir in Streit oder in anderen bewussten Sünden leben. Das Abendmahl soll in tiefem Glauben an Jesus, in Achtung und Respekt vor ihm und unter der Vergebung Jesu eingenommen werden. Bevor wir zum Abendmahl gehen bekennen wir erneut unsere Schuld und lassen sie uns von Jesus vergeben.

 

2f.) Wir werden krank, weil wir sterben sollen

Auch unsere Tage sind gezählt und wir werden eines Tages auch sterben müssen, falls Jesus nicht vorher wiederkommt. Und manche Krankheit führt auch zum Tod, weil unsere Zeit abgelaufen ist.

 

(Siehe auch => Sterben und Jesus)

 

2g.) Wir werden krank und wir wissen nicht warum

Manche Krankheit kann uns auch vor einen Rätsel stellen, weil uns nicht klar ist, warum wir leiden müssen. Wir können Jesus fragen. Alle, die davon betroffen sind, empfehle ich das Buch Hiob zu lesen. Hiob war ein Gerechter und lebte in Ehrfurcht vor Gott und er verlor alles und wurde schwer krank. Gott segnete ihn am Ende. Vieles Details werden beschrieben, die Leidgeprüfte nachvollziehen können.

 

In der Apostelgeschichte 14, 22 b steht:
"Wir müssen durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen."