Jesus will Sie retten Jesus wants to save you
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Familie und Jesus                                                                      Mit Kindern leben

 

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als unser erster Sohn geboren wurde. Es war faszinierend, den Kleinen zu beobachten oder in den Arm zu nehmen, der wunderbar von Gott gemacht wurde. Das Kind war ein Stück von einem selbst. Es war fast nicht zu glauben, dass dieser Junge zu uns gehörte. Danke Herr Jesus!

 

Die Bibel sagt in Psalm 127,2: 
"Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn, und Leibesfrucht ist ein Geschenk!"

 

Für unsere Kinder sollen wir dankbar sein! Das dürfen wir auch dann nicht vergessen, wenn die Kinder frech und belastend sind. Kinder sind ein Geschenk Gottes! Lasst uns ihn dafür danken! Für unsere Kinder sollen wir beten, um Bewahrung auf ihren Wegen, um Gesundheit, um Weisheit in der Erziehung, darum, dass sie den Weg zu Jesus finden, aber auch danken für all das Gute, dass der Herr bereitet hat. Wir haben als Eltern auch eine große Verantwortung, den Kindern ein liebevolles zu Hause zu bieten, indem sie in Liebe und Geborgenheit aufwachsen können. Dazu gehört auch eine Struktur.

 

Die Bibel sagt in 1. Timotheus 3,4:
"einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit"

 

Meine persönliche Meinung dazu ist, dass wir unsere Kinder unter dem Schutz Jesu, in der Liebe der Eltern und der intensiven Betreuung der Mutter in den ersten drei Lebensjahren (+/- Monate je nach Kind) zu Hause groß ziehen und noch nicht extern betreuen lassen. Sicherlich gibt es auch Härtefälle, wo man anders entscheiden muss. Aber auch da, soll man alles im Gebet Jesus darlegen. Auch wenn die Kinder größer werden und bereits Kindergarten (ab ca. dem 3. Lebensjahr) oder Schule besuchen ist es ein unschätzbar großer Wert, wenn sie Nachmittags einen Eltern-Teil zu Hause antreffen. 

 

Die Bibel sagt in 1. Timotheus 5, 14:

"So will ich nun, dass die jüngeren Witwen heiraten, Kinder zur Welt bringen, den Haushalt führen, dem Widersacher keinen Anlass geben zu lästern."





Eine zweite Stelle in Titus 2, 4 - 5 sagt:

"und  die jungen Frauen anhalten, dass sie ihre Männer lieben, ihre Kinder lieben, besonnen seien, keusch, häuslich, gütig, und sich ihren Männern unterordnen, damit nicht das Wort Gottes verlästert werde."



In Verantwortung gegenüber unseren Kindern und gegenüber Jesus ist es besser, auf ein zweites Gehalt zu verzichten und sich als Mutter seinen Kindern zu widmen. Auch hier mag es Härtefälle geben, wovon dann davon abgewichen werden muss. Aber vom Grundsatz her ist das der richtige Weg, auch wenn die Welt etwas anderes propagiert. Der Satan will, dass die Kinder ganztags woanders betreut werden, damit sie von ihm und nicht von Jesus geprägt werden. Eines der wichtigsten Aufgaben als Eltern ist es, die Kinder unter dem Wort Gottes großzuziehen. Diese Verantwortung sehe ich besonders beim Mann.

 

Die Bibel sagt in Psalm 78, 3 - 8 dazu:
"Was wir gehört haben und wissen und unsere Väter uns erzählt haben, das wollen wir nicht verschweigen dem kommenden Geschlecht den Ruhm des Herrn und seine Macht und seine Wunder, die er getan hat. Er richtet ein Zeugnis in Jakob und gab ein Gesetz in Israel und gebot unsern Vätern, es ihre Kinder zu lehren, damit es die Nachkommen lernten, die Kinder, die noch geboren würden; die sollten aufstehen und es auch ihren Kindern verkündigen, dass sie setzen auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen die Taten Gottes, sondern seine Gebote hielten und nicht würden wie ihre Väter, ein abtrünniges und ungehorsames Geschlecht, und dessen Herz nicht fest war und dessen Geist sich nicht treu an Gott hielt."



Wir haben von Gott den Auftrag bekommen, unsern Kindern von den Taten Gottes und von unseren eigenen Glaubenserfahrungen zu erzählen. Wir können das nicht alleine der Sonntagsschule in unserer Gemeinde überlassen. Dieser Unterricht ist auch sehr wichtig, aber es hat eine ganz besondere Bedeutung für die Kinder, wenn sie es aus dem Mund ihrer Eltern hören. Reden Sie von Gott und Jesus vor ihren Kindern. Sagen Sie ganz selbstverständlich, wenn sich Probleme bei den Kindern oder in der Familie andeuten, dass Sie jetzt dafür beten. Sprechen Sie auch davon, was Sie mit Jesus erlebt haben, wo er Ihnen geholfen hat und was er für Sie bedeutet. Zeigen Sie den Kindern, wie Sie mit aktuellen Problemen umgehen. Zeigen Sie Ihren Kindern, dass Sie sich ganz auf den Herrn Jesus verlassen.

  
Wir praktizieren mit unseren Kindern eine abendliche Andacht, die aus einem Bibeltext und einer christlichen Kinderauslegung besteht. Darüber hinaus gibt es ein Lernvers je Woche abwechselnd bei den Kindern zu lernen. Wir sollten versuchen, den Bibeltext kindgerecht auch mit eigenen Worten zu erläutern und auch ab und zu persönliche Glaubenserfahrungen hineinzustreuen. Vor dem zu Bett gehen sollten wir mit unseren Kindern beten und auch fragen, ob sie noch etwas auf dem Herzen haben. Die Kinder sollen merken, dass wir sie lieb haben und dass wir ihre Problem oder Erlebnisse ernst nehmen.

 

Es ist auch wichtig als Vater, den Kindern Zeit zu schenken. Es ist auch zu empfehlen, mit den Kindern Ausflüge zu machen, die sie nicht mehr vergessen. Hierzu gehören beispielsweise Radtouren, Boot fahren, an Bächen spielen etc.

 

Eltern werden bald feststellen, dass ihre Kinder nicht nur gute Seiten haben, sondern auch das Böse in ihnen wohnt und Faulheit sich breit macht. Die Bibel sagt klar, dass in den Menschen von Jugend an das Böse vorhanden ist. Kindern testen ihre Grenzen aus und suchen auch danach, wie ihre Eltern reagieren. Bei Eltern, die kein Interesse an ihren Kindern haben und ihren Kindern keine Grenzen aufzeigen, wird sich das Kind nicht geliebt fühlen.

 

Bei meinen vier Kindern wird auch das Zusammenspiel zwischen den Kindern wichtig. Jedes Kind will sich ernst genommen wissen. Allen Kindern muss sich gewidmet werden. Jedes Kind hat seinen eigenen spezifischen Charakter, seine eigenen Wünsche und Probleme, die sich von den anderen unterscheiden. Die Kinder müssen geformt und erzogen werden. Wenn das nicht geschieht, brechen bald chaotische Verhältnisse aus. Ab einem gewissen Alter lassen sich die Kinder nicht mehr so einfach formen. Die Erziehung muss schon in jungen Jahren bei den Kindern beginnen. Auch hier soll uns die Bibel Vorbild sein.
 
Sprüche 13,24:
"Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten."
 
Epheser 6,4:
"Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn."
 
Die Bibel sagt klar, dass Kinder auch gestraft und ermahnt werden müssen. Das soll nie aus Zorn heraus geschehen. Die Kinder müssen verstehen, warum sie gestraft werden. Das Maß der Strafe muss sorgfältig abgewogen werden. Nach einer Strafe gehen Sie wieder zu ihrem Kind hin und nehmen es in den Arm und sagen, dass sie es lieb haben. Das ist kein Widerspruch (siehe Sprüche 13,24). Väter, die sich für ihre Kinder nicht interessieren, strafen nicht. Neben der Strafe steht aber auch das Lob für die Kinder, wenn sie sich prima verhalten haben oder aus Fehlern gelernt haben.

 

Zur Kindeserziehung gehört auch, dass Kinder Dienste zu Hause übernehmen. So kann jedem Kind einen oder mehrere Dienste im Haushalt übertragen werden. Dazu führt man dann einen kindgerechten Dienstplan.  Durch diese Dienste lernen die Kinder Verantwortung für eine Aufgabe zu übernehmen und Verbindlichkeit. Bei uns bekommen die Kinder für jeden Dienst eine bestimmte Anzahl von Punkten. Bei Strafmaßmahnen werden auch wieder Punkte abgezogen. Die Punktvergabe ist sehr motivierend für die Kinder. Jeder Punkt wird am Ende des Monats mit einem Geldbetrag multipliziert. Die Summe der Punkte macht das Taschengeld aus. Das ist sicherlich nur ein Modell und muss nicht übernommen werden. Es soll nur ein Beispiel sein, wie man Dienste organisieren kann. Auch sollen Kinder lernen, ohne eine Belohnung etwas für andere zu tun. Bei allen Diensten zu Hause und Pflichten aus der Schule sollen Kinder immer noch einen Freiraum zum Spielen haben.

 

Als Eltern nehmen wir unsere Kinder mit zur Gemeinde. Auch wenn sie bereits Jugendliche sind und vielleicht keine Lust haben mit in die Gemeinde zu gehen, nehmen wir sie mit in den Gottesdienst. Das muss dann vielleicht auch mit Druck geschehen. Aber wo sonst sollen die Jugendlichen zum Glauben kommen, wenn nicht in der Gemeinde und bestimmt nicht am Sonntagmorgen zu Hause vor dem Fernseher oder bei Computerspielen. Von jemand hörte ich das Beispiel, dass sich sein jugendlicher Sohn geweigert hatte zum Gottesdienst zu gehen. Der Sohn drohte sogar damit, dass er nie wieder einen Gottesdienst besuchen werde, wenn er 18 ist. Der Vater zwang ihn jedoch mitzukommen. Und das Wunderbare geschah, dass der Jugendliche bevor er 18 Jahre alt wurde zum Glauben kam.

 

Ein weiteres wichtige Thema möchte ich hier in diesem Zusammenhang auch ansprechen. Wie verhalten wir uns als gläubige Christen, wenn sich ein Kind ungeplant ankündigt? Was ist, wenn das Kind überhaupt nicht in unsere Lebensplanung passt oder wir meinen, dass die Finanzen für das Kind nicht ausreichen oder unsere Kräfte nicht mehr ausreichen, weil wir bereits einige Kinder haben. Eine scheinbare Lösung ist vor Gott keine Lösung. Sie ist sogar Sünde. Die Abtreibung!

 

Die Bibel sagt in 2. Mose 20,13 ganz klar:

"Du sollst nicht töten".

 

Eine Abtreibung darf nie eine Möglichkeit für uns sein.

 

 

Das ungeborene Kind ist bereits ein Mensch mit allen genetischen Anlagen. Jedes Jahr kommen auf diese Art mehr als hunderttausend Kinder in Deutschland um. Im Zeitraum von 1973 - 2008 sind in den USA ca. 48 Millionen Kinder abgetrieben worden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sterben weltweit jedes Jahr 42 Millionen Kinder durch die Abtreibung. Das darf uns nicht egal sein. Dieses Verbrechen schreit zum Himmel.

 

Wenn Sie meinen, keinen Ausweg zu finden, gehen Sie bitte auf die Knie und beten zu Jesus. Schütten Sie ihr ganzes Herz aus. Er wird Sie hören! Er sorgt für Sie! Er sieht Möglichkeiten, die Sie noch gar nicht sehen können. Seien Sie getrost, der Herr Jesus wird Ihnen helfen! Vertrauen Sie ihm! Jesus lebt! Er lässt Sie nicht im Stich! Bringen Sie Ihr Kind zur Welt! Es ist ein Geschenk Gottes, auch wenn Sie es in Ihrer besonderen Situation noch nicht sehen können. Und falls Sie doch bereits ein Kind abgetrieben haben, oder Sie als Mann Ihre Partnerin dazu gedrängt haben, tragen Sie eine große Schuld, die nicht bei wenigen immer wieder zu Depressionen führen kann. Aber Jesus Christus ist für unsere Schuld am Kreuz von Golgatha gestorben. Jesus Christus kann Ihnen Ihre Schuld abnehmen und vernichten. Bitte gehen Sie auf die Knie und bekennen Sie Ihre Schuld vor Jesus Christus, Gottes Sohn. Bereuen Sie Ihre Tat und Jesus wird Ihnen Ihre Schuld wegnehmen. Er hat für uns die ganze Schuldenlast getragen. Sie können wieder frei atmen und positiv in die Zukunft schauen, auch wenn Sie die Tat nicht mehr rückgängig machen können. Dem Herrn Jesus sei gedankt, dass er Ihre Schuld ins äußerste Meer geworfen hat.