Jesus will Sie retten Jesus wants to save you
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Arbeit und Jesus                                                         Wie verhalte ich mich, wenn Arbeitsplatzverlust droht?

 

Matthäus 14, 22 - 33:
"Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm hinüberzufahren, bis er das Volk gehen ließe. Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einem Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein. Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen. Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See. Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst! und schrien vor Furcht. Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht! Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr hilf mir! Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und sie traten in das Boot, und der Wind legte sich. Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!"

 

Einen Arbeitsplatz zu haben, womit man sich bzw. seine Familie ernähren kann, ist  etwas sehr wertvolles, wofür wir auch Jesus danken sollen. Wie verhalten wir uns, wenn diese Existenzgrundlage gefährdet ist? Wir können zunächst dankbar sein, dass wir in Deutschland im Rahmen von Arbeitslosengeld und Harzt IV nicht den totalen Untergang vor uns haben, wie es in anderen Ländern durchaus passieren kann. Wir werden aufgrund von Arbeitslosigkeit noch nicht obdachlos oder müssen verhungern. Dafür sollten wir Jesus dankbar sein, auch wenn dann die Versorgung nicht mehr üppig ist. Dennoch kann der Verlust der Arbeit eine große Not für den Einzelnen oder für die Familie darstellen. Der Verlust der Arbeit ist mit erheblichen finanziellen Einbußen verbunden. Finanzielle Verpflichtungen, die wir eingegangen sind, können nicht mehr bezahlt werden. Beispielsweise haben Sie für Ihre Familie ein Haus gebaut, das Sie noch abbezahlen müssen. Vielleicht droht die Zwangsversteigerung. Es können auch Ängste hochkommen, dass man nie wieder eine Arbeit bekommt, weil man für den Arbeitsmarkt vielleicht zu alt ist. Es könnte auch ein Umzug aus der geliebten Heimat zu einem anderen Ort anstehen. Was kommt auf uns zu? Bin ich der neuen Arbeit gewachsen? Oder habe ich überhaupt keine Hoffnung auf eine neue Arbeit? Auch die vielleicht lange Arbeitslosigkeit ohne eine Aufgabe kann deprimieren und auch zu Anerkennungsverlusten im Freundeskreis oder sogar in der Familie führen.

 

Was können wir als gläubige Christen in einer solchen Situation tun? 

Am Beispiel des Berichtes aus der Bibel über den sinkenden Petrus auf der See möchte ich einen wichtigen Zusammenhang erläutern. Wenn sich die Arbeitslosigkeit ankündigt, sei es durch eine Insolvenz der Firma oder durch eine direkte Kündigung, ist unsere erste Adresse Jesus Christus und nicht unsere guten Beziehungen. Bringen Sie diese Not zuerst zu Jesus, bevor Sie irgendwelche anderen Schritte unternehmen. Jesus Christus kennt ihre Situation und er kennt den Weg für Sie viel besser als ihre Freunde. Gehen Sie auf die Knie und bringen Sie all Ihre Ängste und Sorgen unserem Herrn Jesus. Schauen Sie nicht wie Petrus auf den starken Wind und die hohen Wellen, sondern schauen Sie auf Jesus. Als Petrus auf den starken Wind schaute, ging er unter. Als er Jesus anblickte wurde ihm geholfen. Schauen Sie nicht auf die Probleme, die mit dem Verlust der Arbeit auf Sie zukommen könnten, sondern schauen Sie auf Jesus. Jesus ist Ihr allmächtiger Herr! Vertrauen Sie ihm! Vertrauen Sie auf Jesus, auch wenn die Situation für Sie hoffnungslos erscheint. Für Jesus ist nichts unmöglich.

 

Dazu möchte ich Ihnen drei Begebenheiten aus meinem Leben erzählen:

1.) Die Firma, in der ich beschäftigt war, meldete völlig überraschend Insolvenz an. Ich fiel aus allen Wolken. Ich und meine Familie hatten gerade ein Haus gebaut. Alles Ersparte steckte im Haus. Meine Frau kümmerte sich um die Kinder und hatte kein eigenes Einkommen. Für mich brach eine Welt zusammen. Ängste machten sich breit. Ich stand der Situation völlig hilflos gegenüber. Der Arbeitsmarkt sah zu dieser Zeit nicht so rosig aus. Die Insolvenz war dann aber der entscheidende Wendepunkt in meinem Glaubensleben. Seit dieser Zeit hat sich mein Glaube radikal verändert. Was geschah? Ich habe mein Leben ganz neu Jesus ausgeliefert. Darüber hinaus wurde im Rahmen eines Seminars in unserer Gemeinde über mich gebetet. In dem Moment kam der Heilige Geist mit Vollmacht über mich. Ich hatte das Gefühl ich falle vom Stuhl. So stark war die Kraft in mir. Mit einem Schlag waren all meine Ängste und Sorgen verschwunden, obwohl sich die Situation noch gar nicht geändert hatte. Das ist sicherlich ein besonderes Kennzeichen Jesu, dass er uns beglücken kann, obwohl um uns herum die Welt zusammenbricht. Ich denke auch, dass Jesus einem besonders in Krisenzeiten sehr nahe ist. Wenige Tage später drängte mich der Heilige Geist in die Gemeinde zu gehen. Ich hatte das Gefühl der Heilige Geist schob mich aus dem Haus. Dort angekommen sprach mich eine Frau am Ende der Bibelstunde an, dass sie ein Wort von Gott für mich bekommen hatte. Sie sollte mir u.a. sagen, dass ich bald eine neue Arbeit bekommen werde. Ich kannte die Frau persönlich nicht. Und so geschah es auch, dass ich kurz danach eine neue Arbeit hatte. Ich wurde angesprochen und mir wurde diese Arbeit angeboten, ohne dass ich mich dafür beworben hatte. So hilft der Herr. Im nachfolgenden Vorstellungsgespräch hatte ich den Eindruck, dass der Heilige Geist meine Worte führt. Mein zukünftiger Chef sagte mir ca. 1 Jahr später, dass er das Vorstellungsgespräch als sehr merkwürdig erlebte, weil ich bei meinen Ausführungen alle Punkte von mir aus in der gleichen Reihenfolge angesprochen hatte, wie er es in seiner Vorbereitung auf das Gespräch auf seinem Zettel aufgeschrieben hatte. In dem Vorstellungsgespräch sagt der Chef am Ende, dass sie in den nächsten Tagen entscheiden werden, wen sie nehmen wollen. In mir spürte ich, wie ich hörte, dass er es nicht entscheiden wird, sondern der Herr Jesus. Der Herr verlangte aber von mir, dass ich etwa 500 km wegzog und mein Haus aufgab. Aber was ist das schon, wenn ich dadurch den Herrn in einer ganz neuen Tiefe erleben durfte.

 

2.) Bei meinem zweiten Beispiel geschah wieder ein Wunder.

Die Firma, in der ich arbeite, hatte drei Geschäftsbereiche. Ich nenne sie hier einmal A + B + C. Das Problem war nun, dass die Firma beabsichtigte den Geschäftsbereich C, in dem ich arbeitete, an eine Finanzgruppe zu verkaufen. Ich dachte, was kann da wieder auf uns zukommen. Ich fragte den Herrn, was ich tun sollte. Ich hatte den Eindruck bekommen, dass ich mich bei dem anderen Geschäftsbereich B meiner Firma bewerben sollte. Das Problem war allerdings, dass die Firma verboten hatte, dass Mitarbeiter vom Geschäftsbereich C zu einem anderen Geschäftsbereich A oder B wechseln. Man wollte schließlich die Leute mit "verkaufen". In mir wuchs wieder die Gewissheit, dass der Herr allmächtig ist und ihn solche Verbote nicht aufhalten können. So habe ich mich im Vertrauen zu Jesus in dem anderen Geschäftsbereich B beworben. Ich wurde daraufhin zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und der Bereichsleiter des anderen Geschäftsbereichs wollte mich gerne haben. Leider konnte er mich nicht einstellen, weil das Wechseln verboten war. Und da geschah das Wunder des Herrn, dass er die Geschäftsführung veranlasste zu entscheiden, den Geschäftsbereich C zu schließen und nicht mehr zu verkaufen, weil die Finanzgruppe absprang. In diesem Moment durfte ich zu dem Geschäftsbereich B wechseln. Als der "Markt" hörte, dass der Geschäftsbereich C geschlossen werden sollte, meldeten sich plötzlich viele Firmen, die den Geschäftsbereich C kaufen wollten. Ab sofort wurde das Wechseln wieder verboten und die Geschäftsführung wollte wieder verkaufen. Der Herr hat für mich ein Fenster von ca. 14 Tagen aufgemacht, wo ich wechseln konnte. Dem Herrn sei dafür gedankt!

 

3.) Ein weiteres Zeugnis zur Ehre unseres Herrn und Heilands Jesus Christus:

Matthäus 6,8:" Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr in bittet"

Arbeitsplatzverlust und Befreiung durch Jesus Christus

Ich arbeitete seit ca. 13 Jahren als Vertriebsingenieur in einem DAX-Konzern. Eines Tages meldete sich ein mir bekannter Geschäftsführer einer ander Firma bei mir, zu dem ich seit 9 Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Er wollte mit unser Firma zusammenarbeiten. Später habe ich verstanden, dass er von Gott geschickt wurde.

 

Kurz darauf wurde ich in das Büro meines Chefs zitiert, der mir völlig überraschend einen Aufhebungsvertrag auf sogenannter freiwilliger Basis anbot. Den Vertrag habe ich mit Hinweis auf meine Familie mit 4 Kindern abgelehnt. Die Sache war damit für mich erledigt.

 

Am darauffolgenden Sonntag sprach ein lieber Bruder ein Wort der Erkenntnis im Gottesdienst in unserer Gemeinde, das wie folgt lautete: "Auf einem Fahrzeug-Anhänger befand sich ein Boot. Der Motor lief auf vollen Touren und ein Mann stand am Steuer. Das Boot kam verständlicherweise keinen Zentimeter voran. Der Bruder sagte, das ist ein Bild für einen Mann der eine Aufgabe hat, wo er seine Fähigkeiten nicht einsetzen kann. Dieser Mann soll eine neue Aufgabe bekommen, die besser zu seinen Fähigkeiten passt."


In dem Moment, als der Bruder sagte, dass der Mann eine neue Aufgabe bekommen sollte, fiel von oben die Kraft des Heiligen Geistes über mich. Ich spürte das Fallen der Kraft und mein ganzer Körper fing an zu kribbeln. Schlagartig wurde mir klargemacht, dass ich dieser Mann war. Seit Jahren musste ich in meiner Firma einen Markt bearbeiten, wo wir keine Chance hatten einen Auftrag zu bekommen. Meine Fähigkeiten konnte ich nicht einsetzen. Meine Arbeit war mehr oder weniger sinnlos. Ich wusste jetzt, dass Gott etwas mit mir vorhatte. Voller Erwartung und Spannung ging ich in der darauffolgenden Woche zur Arbeit. Mein Chef war im Urlaub. Jeden Tag rechnete ich damit, dass etwas geschehen würde. Am letzten Tag der Woche bekam ich plötzlich eine Einladung von meinem Niederlassungsleiter. Hatte er eine neue Arbeit für mich? Er machte Druck. Mein Arbeitsplatz wird aufgelöst und ich sollte den Aufhebungsvertrag unterschreiben. Zu Beginn der darauffolgende Woche habe ich dem Aufhebungsvertrag zugestimmt. Ich spürte, dass es der richtige Weg ist, aber gleichzeitig wurde mir auch klar, ich habe meine Arbeit verloren.

 

Ich fühlte mich plötzlich elend schlecht. Der Satan machte mich fertig. Ob ich jemals einen neue Arbeit bekomme? Ich hatte bereits ein Alter erreicht, wo es schwieriger wurde eine Arbeit zu bekommen. Müssen wir wieder umziehen? Ich kniete mich nieder und betete zu Gott. Ich fühlte mich ganz nah bei meinem Vater im Himmel. Ich schrie mein ganzel Elend heraus und warf alle meine Sorgen auf Jesus. Auch in unseren Hauskreis haben wir für mein Anliegen gebetet. Gott hatte den ersten Teil des Wortes der Erkenntnis erfüllt. Der Mann auf den Anhänger verlässt das Boot. Es fehlt noch die neue Aufgabe.

 

Jetzt erinnerte ich mich plötzlich an den Geschäftsführer, der Kontakt zu unserer Firma aufgenommen hatte. Ich prüfte die Internetseite seiner Firma. ob Jobangabote in meiner Stadt für Ingenieure angeboten wurden. Es gab leider keine. Ich war sehr enttäuscht. Nichtdestotrotz versuchte ich ihn an einem Mittwoch zu erreichen. Es gelang mir nicht. Ich versuchte es noch einmal am Donnerstag. Es gelang wieder nicht. Später wusste ich, warum Gott es verhindert hatte. Am Freitag habe ich ihn erreicht und ich fragte nach einer Arbeitsmöglichkeit. Er sagte, ich soll meine Unterlagen schicken. Am nächsten Tag habe ich ihm meine Bewerbungsunterlagen geschickt und schon am darauffolgenden Montag hatte ich um 9:20 Uhr via E-Mail eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Dort sagt der Geschäftsführer voller Verwunderung, dass erst am letzten Donnerstag entschieden wurde, einen weiteren Arbeitsplatz im Vertrieb einzurichten und gleich am nächsten Tag hatte ich angerufen. Woher habe ich das gewusst? Hätte ich den Geschäftsführer einen Tag früher erreicht, hätte er mir keinen Arbeitsplatz anbieten können. Gott hatte Regie geführt. Am darauffolgenden Sonntag hat der Bruder, der das Wort der Erkenntnis hatte, für mich gebetet. Einen Tag später erhielt ich die mündliche Zusage für den neuen Arbeitsplatz. Etwas später erhielt ich auch den schriftlichen Vertrag. Der zweite Teil des Wortes der Erkenntnis hatte sich jetz auch erfüllt. Jesus hatte mich durch das Wort der Erkenntnis vorbereitet.

 

Der Vater im Himmel und seinem Sohn Jesus Christus sei Lob, Ehre und Dank!

 

Der Herr tut Wunder! Vertrauen Sie Jesus! Bringen Sie Ihre Not Jesus! Schauen Sie nicht auf den starken Wind und die Wellen! Schauen Sie auf Jesus! Er wird Ihnen helfen! Es kann sein, dass Sie auch eine Zeit der Arbeitslosigkeit ertragen müssen, weil der Herr Ihnen etwas klar machen will. Er kann ihnen aber auch eine neue Arbeit schenken! Verlassen Sie sich nicht auf Ihre eigenen Kräfte und Ideen und unternehmen Sie nichts ohne Jesus vorher zu fragen. Verlassen Sie sich auf den Herrn!