Jesus will Sie retten Jesus wants to save you
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Arbeit und Jesus                                                     Jesus ist der Herr; auch bei der Arbeit

 

Epheser 6, 5 - 9 (nach Schlachterübersetzung 2000)
"Ihr Knechte, gehorcht euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als dem Christus; nicht mit Augendienerei, um Menschen zu gefallen, sondern als Knechte des Christus, die den Willen Gottes von Herzen tun; dient mit gutem Willen dem Herrn und nicht den Menschen, da ihr wisst: Was ein jeder Gutes tun wird, das wird er von dem Herrn empfangen, er sei ein Sklave oder ein Freier. Und Ihr Herren, tut dasselbe ihnen gegenüber und lasst das Drohen, da ihr wisst, dass auch euer eigener Herr im Himmel ist und dass es bei ihm kein Ansehen der Person gibt."

 

Titus 2, 9 - 10 (nach Schlachterübersetzung 2000)
"Die Knechte (ermahne), dass sie sich ihren eigenen Herren unterordnen, in allem gern gefällig sind, nicht widersprechen, nichts entwenden, sondern alle gute Treue beweisen, damit sie der Lehre Gottes, unseres Retters, in jeder Hinsicht Ehre machen."

1. Petrus 2, 18 - 21 (nach Schlachterübersetzung 2000)
"Ihr Hausknechte, seid in aller Furcht euren Herrn untertan, nicht nur den guten und milden, sondern auch den verkehrten! Denn das ist Gnade, wenn jemand aus Gewissenhaftigkeit gegenüber Gott Kränkungen erträgt, indem er zu Unrecht leidet. Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr geduldig Schläge ertragt, weil ihr gesündigt habt? Wenn ihr aber für Gutes tun leidet und es geduldig ertragt, das ist Gnade bei Gott. Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt."

 

Kolosser 3, 23 - 24 (nach Schlachterübersetzung 2000)
"Und alles, was ihr tut, das tut von Herzen, als für den Herrn und nicht für Menschen, da ihr wisst, dass ihr von dem Herrn zum Lohn das Erbe empfangen werdet; denn ihr dient Christus, dem Herrn!"

 

Eine Fülle von Versen aus der Heiligen Schrift gibt es zum Thema Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Eine der wichtigsten Aussagen im Zusammenhang mit der Arbeit war für mich die Erkenntnis, dass ich als Arbeitnehmer in einer weltlichen Firma letztlich nicht meinem persönlichen Chef diene, sondern Jesus Christus! Jesus Christus ist im Grunde mein Chef! Ihm diene ich auch in meiner Arbeit! Wir dienen Jesus nicht nur durch christliche Einsätze im Rahmen der Gemeinde, sondern auch durch die weltliche Arbeit! Die Schrift sagt ganz klar, in Epheser und Kolosser, dass wir durch unsere Arbeit dem Herrn dienen. Uns wird dafür sogar ein Lohn versprochen. Wussten Sie das?  

 

Machen Sie sich das in Ihrer täglichen Arbeit bewusst, dass Sie letztlich Jesus dienen. Das wird ihren Arbeitsstil verändern. Jesus ist immer bei uns, nicht nur am Sonntag, sondern immer und überall, auch bei der Arbeit.

 

Die Bibel nennt einige Bedingungen für unseren Arbeitsstil:

  • Wir sollen unseren Chef respektieren und gehorchen, nicht um ihn zu gefallen, sondern um Jesus zu gefallen, als Knechte, die den Willen Gottes tun
  • Wir sollen Gutes auch in unserer Arbeit tun (gute Arbeit leisten, Kollegen helfen, Freundlichkeit ausstrahlen, keine Gerüchte in die Welt setzen, keinen Kollegen oder Chef schlecht machen etc.)
  • Wir sollen uns unseren Chef unterordnen
  • Wir sollen unseren Chef nicht widersprechen
  • Wir sollen nichts entwenden (auch keine Kleinigkeiten, wie etwa Stifte, Büromaterial, Werkzeuge etc.)
  • Treue beweisen mit dem Ziel Jesus Ehre zu machen. Wir sollen auch "schlechte" Chefs ertragen und erdulden, weil Jesus auch für uns gelitten hat
  • Chefs sollen ihre Mitarbeiter auch respektieren
  • Chefs sollen nicht drohen

Sollte allerdings ein Chef von Ihnen etwas verlangen, das gegen Gottes Gebot verstößt, können und sollen Sie das ablehnen. Werden Betrügereien und anderer gesetzeswidrige Dinge von Ihnen verlangt, machen Sie nicht mit. Das kann auch zu Schwierigkeiten führen, aber Jesus ist bei Ihnen.

 

Bei einer Gelegenheit wollte mein Chef, dass ich mich mit einem Wettbewerber preislich abstimme. Das habe ich abgelehnt. Mir war klar, dass das meinen Arbeitsplatz kosten könnte. Ich betete zu Jesus, dass er mir in dieser Situation hilft. Bei dem anschließenden Gespräch bei meinem Chef habe ich meinen Glauben bezeugt und ihm gesagt, dass ich das aufgrund meines Glaubens nicht tun kann. Ich bot ihm dafür an, für den Auftrag zu beten. Das erstaunliche war, dass mein Chef, der sonst sofort reagiert, lange Zeit still war und mir zuhörte und mir zustimmte und mein Angebot für den Auftrag zu beten angenommen hatte. Er ist kein Christ. Der Heilige Geist hat ihn verändert. Das war ein Wunder!

 

Bieten Sie Ihrem Chef in einem solchen Fall immer alternativ an, dass Sie für
das Problem beten wollen. Merken Sie, dass bei Ihrer Firma beispielsweise Betrügereien regelmäßig vorkommen, sollten Sie die Firma wechseln.

Als gläubige Christen wollen wir in unserer Firma auch den Glauben bei den Kollegen bekennen.

 

(Siehe hierzu auch: => Wachstum im Glauben Kapitel 7: Jesus bekennen).

 

Eine weitere Überlegung ist, falls Sie einen weiteren Christen in Ihrer Firma finden, einen Firmen-Gebetskreis zu gründen. Dort kann man für Angelegenheiten der Firma bzw. auch für persönliche Probleme beten. So kann man auch für Aufträge beten. Der Herr teilt auch hier zu und versorgt uns auch mit Aufträgen.

 

Ich arbeite im Vertrieb und muss letztlich Aufträge holen. So bearbeitete ich wieder ein Angebot und schickte es meinen Kunden. Der Kunde reagierte später und sagt mir im Prinzip ab, weil sie den Auftrag an eine andere Firma vergeben wollten. Mir wurde wieder bewusst, dass Jesus Christus allmächtig ist und ich bat ihn, dass er uns trotzdem den Auftrag schenken soll. Nach etwa drei Monaten hat sich der Kunde bei uns wieder gemeldet und in der Folge haben wir den Auftrag erhalten. Jesus ist wunderbar. Ihm sei dafür gedankt!

 

Leben Sie mit Jesus in Ihrem Alltag! Besprechen Sie alles mit Jesus! Reden Sie auch über Ihre Arbeit! Bitten Sie um das Gelingen der Arbeit! Bitten Sie, dass Sie nicht zu viel und nicht zu wenig Arbeit haben. Bitten Sie um Aufträge! Danken Sie aber auch für alles Gelingen! Reden Sie mit Jesus während der Arbeit! Wenn Sie Aufgaben bekommen, die Sie zu überfordern scheinen, bitten Sie Jesus, dass er Ihnen hilft! Er wird es tun! Er kann Situationen entkrampfen, bei Kundengesprächen, den Kunden verändern, das Gelingen bei komplizierten Arbeitsvorgängen schenken, Termindruck abbauen.


Unserm Herrn ist nichts unmöglich! Vertrauen Sie ihm!